Jagdschloss Habichtswald

Geschichte des Jagdschlosses

Die Geschichte der Ländereien des Jagdschlosses Habichtswald gehen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Bereits um das Jahr 1590 wurden von Graf Arnolde von Bentheim-Tecklenburg Pläne gefertigt in den Wäldern des Tecklenburger Landes ein herrschaftliches Anwesen zu errichten. Diese Pläne wurden allerdings erst 1641 umgesetzt. Das Errichtungsjahr ist gut erkennbar am offenen Kamin des Haupthauses eingraviert.

Das Jagdschloss Habichtswald in Tecklenburg ist mit allen Nebengebäuden noch in seiner ursprünglichen Form enthalten.Malerisch fügen sich Haupthaus und Nebengebäude des Jagdschloss Habichtswald in die Natur des Tecklenburger Landes ein.Auf dem historischen und zugleich romantischen Anwesen des Jagdschloss Habichtswald gibt es viel zu entdecken.Der Schlosspark beginnt direkt vor der Haustür des Jagdschlosses. Im Sommer ein wunderbarer Platz für den Sektempfang.

Nicht nur das Jagdschloss selbst, sondern auch der Baumbestand ist geschichtsträchtig und teilweise denkmalgeschützt.Der Schloss-Weiher auf dem Parkgelände des Jagdschloss Habichtswald.Bis zum Jagdschloss sind es nur wenige Meter vom Parkplatz. Der Weg führt über eine Baumallee.Der Garten bietet für Entdecker und Romantiker verwunschene Ecken.

Ein Anwesen mit vielen wechselnden Eigentümern

Zwei Generationen nach der Erbauung des Jagdschlosses fiel das Herrenhaus zusammen mit allen bis zu diesem Zeitpunkt errichteten Gebäuden dem Haus Hohenzollern zu. Habichtswald wurde also preußische Domäne. Im 18. Jahrhundert wurde diese Domäne in mehrere Ländereien geteilt und jede einzeln an spätere Erbpächter versteigert. Diese mussten allerdings in der „Franzosenzeit“ von 1806 bis 1813 ihre Einkünfte an den damaligen Herzog von Padua abtreten. Am 15. März 1825 wurden alle Gebäude des Guts Habichtswald inklusive der Forst- und Jagdrechte schließlich an den Lotter Bürgermeister Friedrich Wilhelm Rehforst verkauft.

Heute ist das Jagdschloss Habichtswald noch in seiner ursprünglichen Form mit allen Gebäuden erhalten. Das Prunkstück des Anwesens befindet sich jedoch im historischen Garten. Dort steht eine Linde, deren Wurzeln fast so alt sind wie das Schloss selbst.

Quellen